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Politik

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Über den regenerativen, subventionierten Strommarkt wird fast jeden Tag in den Medien berichtet. Der Wärmemarkt in Deutschland scheint dabei nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Ist das nachvollziehbar wenn man bedenkt, dass die Wärmeproduktion mit 1400 Terrawattstunden mehr als Doppelt so groß ist wie die Stromproduktion in Deutschland? Wir sind davon überzeugt, dass wir die Energiewende nur dann schaffen, wenn alle regenerativen Energiequellen hierzu ihren Beitrag leisten. Auch wenn die Energiequelle Abwasser im EEWäremG des Bundes nur als Ersatzmaßnahme eingestuft wird, so wird sie doch immer mehr von der Politik, den Planern, Energieversorgern und Energienutzern als ökologische und ökonomische Energiequelle entdeckt. Namenhafte Politiker aus der Landes-, Bundes- und Europapolitik haben sich bereits die Technik und die Potentiale dieser Energiequelle erläutern lassen. In Baden-Württemberg ist im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) die Energiequelle Abwasser fest verankert. Auch die Möglichkeit nicht nutzbare industrielle Abwärme über das Kanalnetz nutzbar zu machen ist erwähnt. Auch Städte können mit der Verankerung im Maßnahmenkatalog ihres jeweiligen Energieeffizienzprogrammes Vorreiter sein.

Städtebaulich und Landschaftsbild prägende Aspekte

Solarparks, Windräder und Biogasanlagen sind die Schlüsselbausteine im regenerativen Strommarkt. Die Projektierung dieser regenerativen Energiearten wird immer mehr durch Bürgerbegehren und langwierige Genehmigungsverfahren im Rahmen des Natur- und Artenschutzes erschwert. Die Energiequelle Abwasser hingegen fließt unbemerkt unter unseren Füßen. Die Wärmetauschertechnik um diesen Energieschatz zu heben wird für den Bürger unsichtbar im Kanalnetz installiert. Anwohner werden durch den Betrieb der Technik nicht gestört, das Stadtbild nicht verändert und die wenigen Tierarten im Abwassernetz fühlen sich in Ihrer Umgebung auch nicht beeinträchtigt.